Das Lehrwerk Intra geht neue Wege: Speziell für Intra entwickelte, gereimte Merkverse werden von der Gruppe ISTA als Raps dargeboten. So sollen Rhythmus und Musik den Lernprozess befördern.
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Das Lehrwerk Intra geht neue Wege: Speziell für Intra entwickelte, gereimte Merkverse werden von der Gruppe ISTA als Raps dargeboten. So sollen Rhythmus und Musik den Lernprozess befördern. Die Fachkommission Landesabitur Latein hat eine Auflistung mit wichtigen Stilmitteln erstellt. Die angehängte Datei wurde von Herrn Dr. Scherließ im November 2007 zur Verfügung gestellt. Altgriechisch tippen mit WINDOWS XP (Home Edition) Hier finden Sie eine Anleitung. Die Antike in Europa Ein neuer BA/MA-Studiengang an der Philipps-Universität Marburg (Gyburg Radke)
An der Philipps-Universität Marburg kann ab diesem Wintersemester 2005/6 ein neuer Studiengang belegt werden, der am Seminar für Klassische Philologie unter der Leitung von Prof. Dr. Arbogast Schmitt entwickelt wurde. Der Titel ist Programm: Die Antike steht nicht nur am Anfang von Europa, sondern prägt Europa durch die Jahrhundert hindurch bis heute. Die Antike ist in Europa! Die europäische Kunst und Literatur, die abendländische Philosophie und Wissenschaft, die westlichen politischen und ökonomischen Theorien: sie alle haben ihre spezifisch europäische Gestalt aus der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit der – in verschiedener Weise – immer präsenten Antike erhalten. Ohne die Antike sind sie und ist unsere kulturelle und gesellschaftliche Gegenwart weder denkbar noch können sie in ihrer Eigenart begriffen werden. Ohne die Antike ist Europa tatsächlich nichts als ein willkürlich festgelegter Wirtschaftsraum und bietet nichts, was unser Selbstverständnis als Europäer mit einer bestimmten kulturellen Identität begründen könnte. Dass diese Zusammenhänge trotz ihrer großen Bedeutung im allgemeinen Bewußtsein nicht mehr gegenwärtig sind, ist eine der Hauptursachen für den Existenzkampf, den Latein und Griechisch an Schulen und Universitäten heute führen müssen und für den permanenten Rechtfertigungsdruck, unter dem die Alten Sprachen und alle,die für ihren Erhalt eintreten, heute stehen. Der in Marburg initiierte Studiengang reagiert auf diese gegenwärtige Situation mit einem besonderen innovativen Aufbau der in einem Studium der Alten Sprachen zu vermittelnden Inhalte. Die Inhalteund das Niveau der klassisch philologischen Ausbildung werden in dem Konzept des Studiengangs von diesem veränderten Aufbau nicht tangiert. Am Anfang stehen Überblicksvorlesungen und Einführungen, die das Wirken der Antike in der Gegenwart darstellen und belegen: Weder der Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn noch der Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud noch der Vater der modernen Evolutionsbiologie Charles Darwin noch der erste Theoretiker der modernen Marktwirtschaft Adam Smith noch der ‚Zerstörer‘ der alten Metaphysik Kant noch der Begründer der modernen Ästhetik Alexander Baumgarten (usw.) haben ihre alles Vorherige außer Kraft setzenden Theorien aus dem Nichts geschaffen. Sie alle stehen genauso in langen, weit zurückreichenden Traditionen wissenschaftlichen und philosophischen Denkens in Europa wie die großen Dichtungswerke Schillers, Goethes, Racines, Corneilles, Shakespeares, Dantes, Hölderlins und vieler anderer. Sie greifen Ideen auf, die in der Antike erdacht wurden und benutzen sie zur Entwicklung und Konturierung des Neuen. So wie die im 18. Jahrhundert entstandene ‚Ästhetik‘ aus Horaz und Lukrez heraus entwickelt wurde, so hat die universalistische Pflichtenethik ihre leitenden Ideen aus dem Stoizismus, die Romantik ihren Gegensatz zur Klassik als ein Verhältnis von ‚antik‘ und ‚modern‘ gedeutet, Marx seine Mehrwerttheorie aus Aristoteles gewonnen und Freud seine Psychoanalyse an antiken Traum- und Schuldvorstellungen orientiert. Die Studierenden lernen, dass sie keine Literatur in Europa, keine Denkbewegung, keine Epoche und keine wissenschaftliche Theorie verstehen können, wenn sie nicht deren Vor- und Gegenbilder in der Antike kennen. Sie lernen den Kanon an Texten kennen, der die Basis dieser prägenden Kraft der Antike war. Die in diesem Kanon versammelten Autoren und Werke sind die Säulen dessen, was man bis heute in Europa unter Bildung versteht, und was – um mit Aristoteles zu sprechen – die notwendige Bedingung zwar nicht für das bloße Überleben, wohl aber für ein gutes, für ein kultiviertes Leben ist. Auf dieser einführenden Phase baut die Vermittlung der einzelnen Inhalte der kanonischen antiken Texte und ihrer Bedeutung in der neuzeitlichen und modernen Rezeption auf. Zu diesen einzelnen Inhalten gehören die großen epischen Dichter der Antike, Homer, Vergil und Ovid, ebenso wie die großen Dramatiker, Aischylos, Sophokles, Euripides, Aristophanes und Menander, Plautus und Terenz, aber auch die großen philosophischen Bewegungen: der Platonismus, der Aristotelismus sowie die wirkmächtigen hellenistischen Philosophenschulen, Stoa, Epikureismus und Skepsis, und der spätantike Neuplatonismus und die christliche Theologie, sowie die für die Historiographie und das geschichtliche Denken in Europa grundlegenden Autoren, Thukydides, Herodot, Sallust, Livius und Tacitus, außerdem die politischen und ökonomischen Theorien der Antike: eines Aristoteles, eines Cicero und eines Augustinus – um nur eine kleine Auswahl aus dem literaturwissenschaftlichen, philosophischen, wissenschaftstheoretischen und politisch-gesellschaftlichen Themenangebot vorzustellen. Erst durch die Vermittlung dieser Inhalte kann ein Interesse an der eigenen Lektüre dieser Säulen europäischer Bildung und des eigenen Selbstverständnisses als Europäer entstehen, das auf wirklicher Kenntnis und Vertrautheit mit diesen Inhalten gründet. Die Beschäftigung mit diesen großen Linien der abendländischen Kultur, mit ihren ‚großen Erzählungen‘, eröffnet den Rahmen und die Perspektive, in die in der Fortsetzung des Studiums die einzelnen Inhalte und die eigene Bemühung um souveräne Sprachkenntnisse eingeordnet werden können. Erst in dieser Perspektive können sie als sinnvoll und notwendig nicht nur erscheinen, sondern auch kritisch begründet werden. Der Erwerb der Sprachkenntnisse begleitet (mindestens) die Hauptphasen dieses Vertrautwerdens mit dem Phänomen der ‚Antike in Europa‘ und stellt die anfänglich erworbenen Kenntnisse auf ein selbständiges und hinreichend kritisches Niveau. Das ist die primäre Aufgabe der Master-Phase, in der die genuin philologischen Fähigkeiten und damit die Lehr- und die eigentlich wissenschaftlichen Kompetenzen entwickelt werden. Der Aufbau des Studiengangs zielt auf diesen Erwerb einer selbständigen Kompetenz im Umgang mit den Inhalten der griechischen und lateinischen Texte auf der Basis geisteswissenschaftlicher Bildung und fundierter Sprachkompetenz ab. Das ist auch die sachliche Begründung dafür, dass nur die Kombination beider Kompetenzen die Qualifikation zum Lehrer der antiken Literaturen oder alternativ die Fortsetzung des BA-Studiums im Master, d.h. das Anstreben eines wissenschaftlichen Abschlusses, eines M.A. oder einer Promotion, ermöglichen kann. Die Antike ist die Konstante in der Pluralität und im Wandel europäischer Kulturen, Literaturen und Denkbewegungen. Die Kenntnis dieser Konstante bietet daher ein Instrument dafür, um dem Bewusstsein, wir lebten heute in einer Zeit grundlegenden und alles auf den Kopf stellenden Wandels und in einem Zeitalter radikalen Identitäts-und Werteverlustes, entgegenzuwirken. Der Studiengang ‚Die Antike in Europa‘ kann daher nicht nur ein klassisch philologisches Wissen und eine literaturwissenschaftliche und altertumswissenschaftliche Kompetenz vermitteln, sondern darüber hinaus den Anspruch und die Hoffnung formulieren, ein unzeitgemäßes Zeichen gegen diesen Eindruck des Traditions- und Identitätsverlustes und für die Rechtfertigung der Aktualität von Latein und Griechisch als Säulen der allgemeinen Bildung zu setzen.
ein Aufsatz zur Beurteilung von Wolfgang Petersens Troja-Film von Dr. Irene Polke Frau Astrid Mayer-Diedrichs und Herr Stephan Uhde (beide König-Heinrich-Schule in Fritzlar) haben einen ersten Entwurf eines Sprachenportfolios für Latein entwickelt. Wir wären für Rückmeldungen sehr dankbar. Warum wir wirklich Griechisch wählten Ergebnisse einer Umfrage unter 322 Schülerinnen und Schülern Hessens im März 2004 von Dr. Irene Polke Im September wurde in Kassel der Verein ,Kasseler Freunde der Antike – Société des Antiquités’ gegründet. Der Verein steht in der Tradition der 1777 von Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel gegründeten Société des Antiquités. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Interesses an den Alten Sprachen, an der Geschichte der Antike sowie an allen Bereichen der antiken Kultur, so an der Philosophie, Literatur und Kunst der griechisch – römischen Antike. Der Verein unterstützt im besonderen den altsprachlichen Unterricht an den Schulen Kassels und der Region, Forschung und Lehre in den Fächern der klassischen Altertumswissenschaften an der Universität Kassel und die Antikensammlung der Staatlichen Museen Kassel. Der Zweck des Vereins wird vor allem erreicht
Dabei ist es das Ziel des Vereins, einem möglichst breiten Publikum neue Fragen, Forschungen und Erkenntnisse zur griechisch – römischen Antike zu vermitteln. 1. Vorsitzender Prof. Dr. Helmuth Schneider, Ederweg 12a, 34131 Kassel, Tel.: 0561/315929, schneider.ag@uni-kassel.de 2. Vorsitzender Michael Deschauer Terasse 10 34117 Kassel Kassenwart Herr Splitter Schriftführer Herr Krappe Betreuung jüngerer Mitglieder (Schüler, Studierende, Auszubildende) Christa Palmié chr.palmie@t-online.de |
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