Menu Sidebar
Menu

Presse

Lateinkalender 2021 – VARIA ET DIVERSA – Beispielblatt und Info

Latein-Kalender 2021

Dank vieler freundlicher Nachfragen gibt es nach einjähriger Pause für 2021 wieder einen Lateinkalender – VARIA et DIVERSA. Die Quellen sind weit gestreut, sie reichen von Terenz (ca.190-158 vor Chr.) bis zu den Disticha Catonis, einer Sammlung moralischer Sprüche aus dem 3. Oder 4. Jahrhundert n. Chr. Cicero und Seneca sind natürlich auch vertreten, die beide für markante Aussagen bekannt sind. Neben den Übersetzungen in die „klassischen“ Fremdsprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch sind dieses Mal unter anderen auch Rumänisch und Rätoromanisch dabei, zwei Fremdsprachen, deren Nähe zum Latein an vielen Stellen deutlich wird. Zum ersten Mal sind auch Übersetzungen ins Albanische und Ungarische aufgenommen – vermutlich nur für „Eingeweihte“ nachvollziehbar. Dankenswerterweise hat wiederum Wladimir Kaminer, der in Berlin lebende russische Schriftsteller, die entsprechende Version übernommen. Aus Platzgründen ist dieses Mal nur eine Regionalsprache, nämlich das Alemannische vertreten.

Nicht fehlen darf natürlich die von vielen geschätzte Reimübersetzung von Horst Fenchel aus Marburg. So möge der Kalender wiederum ein anregender und unterhaltsamer Begleiter durch das Jahr 2021 werden.

Der Kalender hat die Maße 23 x 32 und kostet 11.-€, Versand: 2.-€. Bestellt werden kann er beim Pädagogium Bad Sachsa, Ostertal 1-5,  37441 Bad Sachsa. 

e-mail: verwaltung@internats-gymnasium.de; oder bei gpostweiler@t-online.de

http://www.lateinkalender.de/

Gerhard Postweiler, Bad Sachsa

Kretas Bergminoer bauten weder Paläste noch Festungen – aber für die Ewigkeit

In den Bergen Nordostkretas oberhalb der Stadt Agios Nikolaos liegen über 300 ländliche massive Steinbauten in einer ungewöhnlich offenen Siedlungs-Struktur. Die Stätten waren, anders als die kretischen Paläste, erdbebensicher gebaut. Der Pionier der minoischen Archäologie, Sir Arthur Evans, hielt das Wenige, was er davon 1894 sah, für Verteidigungsmauern.

In der Nähe wurden keine Hinweise auf feudale Gebäude gefunden –  nur ausgeprägte Spuren offensichtlich hierarchieloser landwirtschaftlicher Nutzung.

Artikel im Original lesen

Spektakuläre Textfunde zu Euripides und Aristoteles

Zwei neu entdeckte und noch unerforschte Handschriften aus dem Mittelalter sind Gegenstand eines gemeinsamen Forschungsprojektes der Universitäten Göttingen und Bologna und der Kulturstiftung der griechischen Nationalbank in Athen. Bei den Schriftstücken handelt es sich um Texte des Euripides und Aristoteles sowie einen bislang unbekannten antiken Kommentar zu Aristoteles.

Beitrag im Original lesen

Homer und Europa

Lexikonprojekt unter Marburger Leitung zum Abschluss gebracht

Die Göttinger Akademie der Wissenschaften hat unter maßgeblicher Marburger Beteiligung das „Lexikon des frühgriechischen Epos“ (LfgrE) vollendet, das vor 65 Jahren begründet worden ist. Zum Abschluss fand in Hamburg ein Treffen der besten Homer-Kenner der Gegenwart statt, organisiert vom Altphilologen Arbogast Schmitt von der Philipps-Universität, der das Lexikon als Vorsitzender der Leitungskommission der Göttinger Akademie seit vielen Jahren betreute.

Artikel im Original lesen – Philipps-Universität Marburg vom 19.10.2010

Hessischer Altphilologenverband